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Funnel-Vorlage

Funnel-Vorlage: Produktberater-Quiz

Ein Produktberater-Quiz ist ein Funnel, in dem Besucher drei kurze Fragen zu ihrem Bedarf beantworten und danach ihre Kontaktdaten für eine persönliche Empfehlung hinterlassen. Du weißt so vor deiner Antwort, was der Kunde sucht, zum Beispiel wie groß sein Garten ist, welche Arbeiten anstehen und welchen Antrieb er bevorzugt, und kannst gezielt das passende Produkt empfehlen.

Ein Produktberater nimmt Kunden die Auswahl ab: Drei kurze Fragen, dann bekommen sie eine passende Empfehlung. Du bekommst dafür ihre Kontaktdaten und weißt, was sie suchen.

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.

Zum Ausprobieren

Aufbau

So ist die Vorlage aufgebaut

5 Schritte bis zur Anfrage, eine Frage pro Seite: Das ist auf dem Handy schnell beantwortet, und du siehst in der Auswertung, wo Besucher aussteigen.

  1. Start

    Besucher sehen zuerst die Startseite „Welches Gerät passt zu deinem Garten?“ mit einer kurzen Einleitung und starten die Anfrage mit dem Knopf „Jetzt starten“. Hier gibt noch niemand Daten an.

  2. Frage 1

    Wie groß ist dein Garten? (Bis 200 m², 200 bis 800 m², Über 800 m²)

  3. Frage 2

    Welche Aufgaben stehen an? (Rasen mähen, Hecken schneiden, Laub entfernen, Holz sägen)

  4. Frage 3

    Welchen Antrieb bevorzugst du? (Akku, Benzin, Egal, Hauptsache stark)

  5. Kontakt

    Felder: Dein Name, E-Mail-Adresse

Ergebnis

So kommt eine Anfrage bei dir an

Jede abgeschickte Anfrage wird ein Lead in deinem Admin-Bereich: oben Name und Status, darunter alle Antworten mit der Frage, zu der sie gehören. In der Lead-Liste stehen die ersten Antworten als Spalten; du kannst suchen, nach Status filtern und alles als CSV-Datei exportieren. Auf Wunsch bekommst du zu jedem neuen Lead eine E-Mail.

Beispiel einer eingegangenen Anfrage aus der Vorlage „Produktberater-Quiz“ in der Lead-Ansicht, mit Beispieldaten: Wie groß ist dein Garten? 200 bis 800 m²; Welche Aufgaben stehen an? Rasen mähen, Hecken schneiden; Welchen Antrieb bevorzugst du? Akku; Einwilligung Ja
Beispieldaten: So erscheint eine Anfrage aus dieser Vorlage im Admin-Bereich. Im Beispiel: ein mittelgroßer Garten mit Rasen und Hecke und Wunsch nach Akku, also eine Anfrage für ein Akku-System mit Wechselakku.

Worauf es ankommt

Worauf es bei einem Produktberater-Quiz ankommt

Ein Quiz mit Empfehlung wirkt nur, wenn die Fragen wirklich zur Auswahl führen und das Versprechen am Ende eingelöst wird. Diese Punkte entscheiden darüber, ob aus Antworten Käufe werden.

Fragen, die wirklich entscheiden

Stell nur Fragen, nach denen du tatsächlich unterschiedliche Produkte empfiehlst. Die Vorlage fragt nach Gartengröße, Aufgaben und Antrieb, weil davon Leistung, Gerätetyp und Akku-System abhängen. Ersetze sie durch die zwei oder drei Kriterien, die in deinem Sortiment den Unterschied machen, etwa Budget, Erfahrung oder wie oft das Produkt genutzt wird. Jede zusätzliche Frage ist eine Stelle, an der Besucher aussteigen können; welche Seite die meisten verliert, zeigt dir die Auswertung unter „Absprung pro Seite“. Halte die Antworten kurz und eindeutig, damit niemand überlegen muss, welche Option gemeint ist.

Empfehlung sofort zeigen oder per E-Mail schicken

Die Vorlage sammelt zuerst die Kontaktdaten und verspricht die Empfehlung „in Kürze“. Das heißt: Du oder dein Team schreibt jedem Interessenten selbst. Das lohnt sich bei Produkten, die Beratung brauchen und mehr kosten. Willst du die Empfehlung sofort zeigen, baust du für jedes Produkt eine Ergebnisseite und führst Besucher mit Logik-Regeln dorthin, so wie in der Vorlage Typ-Test. Eine Ergebnisseite speichert den Lead, sobald ein Besucher sie erreicht. Steht das Kontaktformular davor, bekommst du weiterhin Name und E-Mail-Adresse.

Den Rabattcode wirklich liefern

Die Startseite verspricht einen „Exklusiver Rabattcode am Ende“. Den musst du auch liefern, sonst fühlen sich Kunden getäuscht. Am einfachsten steht der Code in der „Bestätigung an den Lead“. Sie ist anfangs aus und nutzt das E-Mail-Feld der Vorlage; so kommt der Code nur bei einer echten Adresse an. Alternativ zeigst du ihn auf der Danke-Seite. Nenne die Bedingungen klar: wie lange der Code gilt, ob es einen Mindestbestellwert gibt und ob er mit anderen Aktionen kombinierbar ist. Gibst du keinen Rabatt, streichst du den Punkt aus der Aufzählung.

Werbung nur mit eigener Einwilligung

Wer seine E-Mail-Adresse für eine Empfehlung angibt, erwartet genau diese Empfehlung. Willst du ihm danach regelmäßig Angebote schicken, brauchst du dafür in der Regel eine eigene Einwilligung. Ergänze dazu auf der Seite „Kontakt“ einen zweiten Block „Einwilligung“ ohne Pflicht, etwa „Ich möchte Angebote und Tipps per E-Mail erhalten“. Beachte: Integrationen zu Brevo, Mailchimp oder Klaviyo übertragen jeden abgeschlossenen Lead, unabhängig von diesem Häkchen. Schalte sie nur ein, wenn alle Leads in die Liste dürfen, oder übernimm aus dem CSV-Export nur die Kontakte mit gesetztem Häkchen. Die Hinweise sind allgemein und keine Rechtsberatung.

Kaufbereite Interessenten zuerst

Die Antworten stehen in der Lead-Liste als Spalten, so siehst du auf einen Blick, wer was sucht. Eine automatische Bewertung oder Sortierung nach Kaufabsicht gibt es nicht; mit der Suche findest du aber zum Beispiel alle, die „Über 800 m²“ gewählt haben. Melde dich zuerst bei Kunden, deren Antworten klar zu einem Produkt passen, und setze danach den Status auf „Kontaktiert“. Mit den Status „Gewonnen“ und „Verloren“ erkennst du nach einigen Wochen, welche Antworten oft zu einem Kauf führen und welche Fragen du schärfen solltest.

Anpassen

Für dein Sortiment zuschneiden

Die Vorlage ist am Beispiel Gartengeräte gebaut. So sehen die Fragen für zwei andere Sortimente aus; du baust sie im Editor mit Auswahl-Blöcken nach:

Fahrräder und E-Bikes

Bei Fahrrädern entscheiden Einsatz, Antrieb und Budget über das Modell. Rahmengröße und Sitzposition klärst du besser bei der Probefahrt.

  1. „Wofür nutzt du das Rad hauptsächlich?“

    Weg zur Arbeit · Touren am Wochenende · Gelände · Einkauf und Kinder

  2. „Soll es ein E-Bike sein?“

    Ja · Nein · Weiß ich noch nicht

  3. „Welches Budget hast du eingeplant?“

    Bis 1.000 € · 1.000 bis 2.500 € · Über 2.500 €

Tipp: Mit „Sprung je Antwort“ führst du E-Bike-Interessenten auf eine eigene Seite mit Fragen zu Reichweite und Akku.

Kaffeemaschinen

Bei Kaffeemaschinen hängt die Empfehlung an den Getränken, der Menge am Tag und daran, wie viel Handarbeit jemand mag.

  1. „Was trinkst du am liebsten?“

    Espresso · Cappuccino und Latte · Filterkaffee

  2. „Wie viele Tassen am Tag?“

    1 bis 2 · 3 bis 5 · Mehr als 5

  3. „Wie viel Aufwand ist für dich in Ordnung?“

    Knopf drücken und fertig · Ich mahle und dosiere gern selbst

Tipp: Erlaube bei der ersten Frage mehrere Antworten, denn in vielen Haushalten wird mehr als eine Sorte getrunken.

Darum funktioniert es

Bessere Anfragen statt mehr Arbeit

  • Fragen mit Icons und Kacheln machen die Auswahl leicht, auch auf dem Handy.
  • Die Antworten zeigen dir Bedarf und Vorlieben jedes Kunden.
  • Ein Rabattcode am Ende ist ein starker Grund, die E-Mail-Adresse anzugeben.

Fragen

Häufige Fragen zur Vorlage

Kann ich je nach Antwort ein anderes Produkt zeigen?

Ja. Mit Logik-Regeln führst du Besucher je nach Antworten auf unterschiedliche Ergebnisseiten.

Wie viele Fragen sollte ein Produktberater-Quiz haben?

So wenige wie möglich: Die Vorlage kommt mit drei Fragen aus. Jede Frage sollte die Empfehlung verändern; eine Frage, deren Antwort du nicht nutzt, streichst du. Ob eine Frage Besucher kostet, siehst du in der Auswertung am Absprung pro Seite.

Kann ich Produktbilder als Antworten zeigen?

Ja. Jede Antwort im Auswahl-Block kann statt eines Icons ein Bild haben, als Liste oder als Kacheln. Bei Produkten, die man am Aussehen erkennt, etwa Gerätetypen oder Modelle, fällt die Auswahl mit Bildern oft leichter als mit Text. Lade dafür eigene Bilder hoch, an denen du die Rechte hast.

Sehe ich auch Besucher, die das Quiz nicht abschließen?

Ja, wenn du „Unvollständige Leads“ einschaltest. Dann speichert der Funnel die Antworten schon unterwegs, und du siehst, an welcher Seite jemand aufgehört hat. Ohne E-Mail-Adresse kannst du diese Besucher aber nicht anschreiben; sie zeigen dir vor allem, welche Frage Besucher abschreckt.

Kann ich das Quiz in meinen Online-Shop einbauen?

Ja. Mit einer Zeile Code bettest du den Funnel in deine Seite ein, direkt im Inhalt, als Popup oder als schwebenden Button. Bei Baukästen und Shop-Systemen geht das meist über einen Block für HTML oder Code. Den Knopf „Zum Shop“ zeigt die Danke-Seite, sobald du dort den Link zu deinem Shop einträgst.

Wo kommen die Anfragen an?

Jede Anfrage steht in der Lead-Liste deines Funnels. Auf Wunsch bekommst du zusätzlich eine E-Mail, und in den Plänen Pro und Agentur gehen Leads per Webhook oder Integration an dein CRM.

Brauche ich eine eigene Website?

Nein. Jeder Funnel bekommt einen eigenen Link. Du kannst ihn aber auch unter deiner eigenen Domain veröffentlichen oder in deine Website einbetten.

Vorlage ausprobieren

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