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Funnel-Vorlage

Online-Kurs verkaufen mit einer Funnel-Vorlage

Ein Verkaufs-Funnel für einen Online-Kurs stellt den Kurs auf einer Seite vor, fragt Name und E-Mail-Adresse ab und führt Käufer dann zur Bezahlung über Stripe Checkout, ohne eigenes Shop-System. Du siehst danach in der Lead-Liste, wer bezahlt hat und wer die Zahlung abgebrochen hat, und kannst bei Abbrechern gezielt nachfassen.

Mit dieser Vorlage verkaufst du einen Online-Kurs oder ein Coaching-Paket direkt aus dem Funnel. Besucher lesen die Inhalte, geben ihre Daten an und bezahlen über Stripe Checkout.

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.

Zum Ausprobieren

Aufbau

So ist die Vorlage aufgebaut

3 Schritte bis zur Anfrage, eine Frage pro Seite: Das ist auf dem Handy schnell beantwortet, und du siehst in der Auswertung, wo Besucher aussteigen.

  1. Kurs

    Besucher sehen zuerst die Startseite „Der Online-Kurs: In 4 Wochen zur eigenen Website“ mit einer kurzen Einleitung und starten die Anfrage mit dem Knopf „Jetzt Zugang sichern“. Hier gibt noch niemand Daten an.

  2. Kontakt

    Felder: Name, E-Mail-Adresse

  3. Zahlung

    Zahlung: Online-Kurs: In 4 Wochen zur eigenen Website

Ergebnis

So kommt eine Anfrage bei dir an

Jede abgeschickte Anfrage wird ein Lead in deinem Admin-Bereich: oben Name und Status, darunter alle Antworten mit der Frage, zu der sie gehören. In der Lead-Liste stehen die ersten Antworten als Spalten; du kannst suchen, nach Status filtern und alles als CSV-Datei exportieren. Auf Wunsch bekommst du zu jedem neuen Lead eine E-Mail.

Beispiel einer eingegangenen Anfrage aus der Vorlage „Online-Kurs verkaufen“ in der Lead-Ansicht, mit Beispieldaten: Einwilligung Ja
Beispieldaten: So erscheint eine Anfrage aus dieser Vorlage im Admin-Bereich. Im Beispiel: ein Käufer, der Name und E-Mail angegeben hat; ob er bezahlt hat, zeigt die Lead-Liste mit der Markierung „Bezahlt“.

Worauf es ankommt

Worauf es beim Verkauf von Online-Kursen im Funnel ankommt

Ein Kurs ist schnell angeboten, aber zwischen Klick und Zugang liegen Schritte, die du selbst organisierst. Diese Punkte solltest du vor dem Start klären. Die Hinweise sind allgemein gehalten und keine Rechtsberatung.

Den Zugang selbst verschicken

Funnelift verschickt nach der Zahlung keinen Kurszugang. Der Lead wird gespeichert, sobald der Käufer auf den Zahlungsknopf klickt; nach erfolgreicher Zahlung steht er in der Lead-Liste mit der Markierung „Bezahlt“. Die E-Mail bei neuem Lead und die „Bestätigung an den Lead“ gehen schon beim Klick raus, also vor der Zahlung: Schreib in der Bestätigung deshalb nicht „Zahlung erhalten“, und prüfe vor dem Versand der Zugangsdaten, ob „Bezahlt“ dabeisteht. Die Vorlage nennt dafür bewusst keine Frist: Auf der Zahlungsseite steht „Zugangsdaten per E-Mail“, und die Danke-Seite sagt „Die Zugangsdaten schicken wir dir an {{email}}.“ Ergänzt du eine Frist, etwa „innerhalb von 24 Stunden“, musst du sie auch am Wochenende einhalten (Zahlungen mit Stripe).

Countdown nur mit echter Frist

Die Vorlage enthält bewusst keinen Countdown und keinen befristeten Einführungspreis. Willst du einen ergänzen, nutze den Block „Countdown“ nur, wenn das Angebot wirklich endet. Die Art der Frist „Je Besucher“ startet für jeden Besucher neu; bleibt der Preis danach gleich, ist das eine künstliche Verknappung, die irreführend sein und Ärger mit dem Wettbewerbsrecht bringen kann. Stell deshalb die Art der Frist auf „Festes Datum“, ändere zu diesem Zeitpunkt den Betrag im Block „Zahlung“ und schalte die Änderung live.

Verkauf an Verbraucher und Fernunterricht

Verkaufst du an Privatpersonen, gelten Regeln zum Verbraucherschutz, zum Beispiel zu Pflichtangaben vor dem Kauf, zur Beschriftung des Bestellknopfs und zum Widerrufsrecht bei digitalen Inhalten. Eine Geld-zurück-Garantie enthält die Vorlage bewusst nicht. Gibst du freiwillig eine, ist das ein zusätzliches Versprechen und ersetzt keine Widerrufsbelehrung. Je nach Aufbau kann ein Kurs außerdem als Fernunterricht gelten, der eine Zulassung braucht, vor allem wenn du den Lernerfolg überwachst. Der Funnel erstellt keine Rechnungen; kläre, wie Käufer sie bekommen. Lass Ablauf und Texte von einem Anwalt prüfen.

Ehrliche Inhalte und echte Stimmen

„32 Videolektionen“, „Fragerunde jede Woche“ und „In 4 Wochen zur eigenen Website“ sind Beispielangaben. Ersetze sie durch das, was dein Kurs wirklich enthält, und versprich keine Ergebnisse, die vom Teilnehmer abhängen. Eine Kundenstimme enthält die Vorlage bewusst nicht. Hast du eine echte Rückmeldung von Teilnehmern und darfst sie verwenden, füge sie mit dem Block „Zitat“ ein. Ein kurzes Video aus dem Kurs zeigt Interessenten besser als jeder Text, was sie erwartet. Brauchen Interessenten mehr Zeit, biete vorher einen kostenlosen Einstieg an, zum Beispiel mit der Vorlage Gratis-Ratgeber.

Stripe einrichten und testen

Zahlungen mit Stripe gehören zu den Plänen Pro und Agentur (Pläne und Preise). Verbinde dein Stripe-Konto unter „Integrationen“ → „Stripe“ und trag im Block „Zahlung“ Produkt, Beschreibung, Betrag und Währung ein; der Betrag gilt erst nach „Änderungen live schalten“. Teste den ganzen Ablauf einmal im Testmodus von Stripe, bevor du Werbung schaltest. Es gibt nur einmalige Zahlungen, keine Abos. Bricht jemand die Zahlung ab, bleibt der Lead erhalten, und in der Detailansicht steht bei der Zahlung „Offen“ oder „Abgebrochen“. So siehst du, wer kurz vor dem Kauf aufgehört hat.

Darum funktioniert es

Bessere Anfragen statt mehr Arbeit

  • Bezahlung über dein eigenes Stripe-Konto, ohne zusätzliches Shop-System.
  • Der Lead wird vor der Zahlung gespeichert, auch Abbrecher gehen nicht verloren.
  • Bezahlte Leads sind in der Liste markiert.

Fragen

Häufige Fragen zur Vorlage

Wird der Kurszugang automatisch verschickt?

Nein. Nach der Zahlung wird der Lead als „Bezahlt“ markiert; den Zugang verschickst du selbst. Integrationen und Benachrichtigungen laufen schon beim Absenden, also vor der Zahlung.

Kann ich den Kurs als Abo verkaufen?

Nein. Der Funnel nimmt nur einmalige Zahlungen über Stripe Checkout an, Abos und wiederkehrende Zahlungen gibt es nicht. Welche Zahlarten auf der Bezahlseite erscheinen, legst du in deinem Stripe-Konto fest.

Was passiert, wenn jemand die Zahlung abbricht?

Der Lead bleibt erhalten, ihm fehlt nur die Markierung „Bezahlt“. Geht der Besucher auf der Bezahlseite von Stripe zurück, landet er mit seinen Angaben wieder auf der Zahlungsseite des Funnels und kann es erneut versuchen. In der Lead-Liste siehst du, wer nicht bezahlt hat.

Kann ich mehrere Kurse in einem Funnel verkaufen?

Ja, mit einer eigenen Zahlungsseite je Kurs. Eine Auswahlfrage am Anfang und eine Logik-Regel führen zur passenden Seite, und jede Seite bekommt ihren eigenen Block „Zahlung“ mit Produkt und Betrag. Bei sehr unterschiedlichen Kursen ist ein eigener Funnel je Kurs meist übersichtlicher.

Brauche ich ein eigenes Stripe-Konto?

Ja. Du verbindest dein eigenes Stripe-Konto unter „Integrationen“ → „Stripe“, und die Zahlungen laufen über dieses Konto. Welche Zahlarten erscheinen und wann ausgezahlt wird, regelst du in Stripe ([Zahlungen mit Stripe](/hilfe/zahlungen)).

Wo kommen die Anfragen an?

Jede Anfrage steht in der Lead-Liste deines Funnels. Auf Wunsch bekommst du zusätzlich eine E-Mail, und in den Plänen Pro und Agentur gehen Leads per Webhook oder Integration an dein CRM.

Brauche ich eine eigene Website?

Nein. Jeder Funnel bekommt einen eigenen Link. Du kannst ihn aber auch unter deiner eigenen Domain veröffentlichen oder in deine Website einbetten.

Vorlage ausprobieren

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.