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Funnel-Vorlage

Funnel-Vorlage für Steuerberater und Kanzleien

Ein Anfrage-Funnel für Steuerkanzleien ist ein Online-Formular in wenigen kurzen Schritten, in dem Interessenten angeben, wer sie sind, welche Leistungen sie brauchen und ob sie von einer anderen Kanzlei wechseln. Du weißt danach schon vor dem Erstgespräch, ob es um Buchhaltung, Jahresabschluss, Lohn oder die Steuererklärung geht, wie groß der Umsatz ist und wie viele Angestellte das Unternehmen hat.

Viele Kanzleien sind ausgelastet und suchen nicht irgendwelche, sondern passende Mandanten. Diese Vorlage fragt Mandantenart, Leistungen, Umsatz und den Wunsch nach einem Wechsel ab. So entscheidest du vor dem Gespräch, ob die Anfrage zu dir passt.

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.

Zum Ausprobieren

Aufbau

So ist die Vorlage aufgebaut

6 Schritte bis zur Anfrage, eine Frage pro Seite: Das ist auf dem Handy schnell beantwortet, und du siehst in der Auswertung, wo Besucher aussteigen.

  1. Start

    Besucher sehen zuerst die Startseite „Steuerberatung, die zu dir passt“ mit einer kurzen Einleitung und starten die Anfrage mit dem Knopf „Anfrage starten“. Hier gibt noch niemand Daten an.

  2. Mandant

    Wer bist du? (Selbstständig oder Freelancer, GmbH oder UG, In der Gründung, Privatperson)

  3. Leistungen

    Wobei brauchst du Unterstützung? (Buchhaltung, Jahresabschluss, Lohnabrechnung, Steuererklärung)

  4. Wechsel

    Hast du schon einen Steuerberater? (Nein, zum ersten Mal, Ja, ich möchte wechseln)

  5. Umsatz

    Felder: Jahresumsatz, Anzahl Angestellte

  6. Kontakt

    Felder: Firma (falls vorhanden), Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse

Ergebnis

So kommt eine Anfrage bei dir an

Jede abgeschickte Anfrage wird ein Lead in deinem Admin-Bereich: oben Name und Status, darunter alle Antworten mit der Frage, zu der sie gehören. In der Lead-Liste stehen die ersten Antworten als Spalten; du kannst suchen, nach Status filtern und alles als CSV-Datei exportieren. Auf Wunsch bekommst du zu jedem neuen Lead eine E-Mail.

Beispiel einer eingegangenen Anfrage aus der Vorlage „Mandantenanfrage Steuerberatung“ in der Lead-Ansicht, mit Beispieldaten: Wer bist du? GmbH oder UG; Wobei brauchst du Unterstützung? Buchhaltung, Jahresabschluss, Lohnabrechnung; Hast du schon einen Steuerberater? Ja, ich möchte wechseln; Jahresumsatz 250.000 € bis 1 Mio. €
Beispieldaten: So erscheint eine Anfrage aus dieser Vorlage im Admin-Bereich. Im Beispiel: eine GmbH mit sechs Angestellten, die für Buchhaltung, Jahresabschluss und Lohnabrechnung die Kanzlei wechseln möchte.

Worauf es ankommt

Worauf Steuerkanzleien bei Online-Anfragen achten sollten

Viele Kanzleien nehmen nur noch ausgewählte Mandate an. Ein Formular hilft dir, schnell zu sehen, welche Anfrage passt, wirft aber eigene Fragen auf. Die Hinweise sind allgemein gehalten und keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Passung vor Menge

Mandantenart, Leistungen, Wechsel, Umsatz und Zahl der Angestellten stehen in der Lead-Liste als Spalten nebeneinander. So siehst du ohne Öffnen der Anfrage, ob eine GmbH mit Lohnabrechnung oder ein Freelancer mit Steuererklärung anfragt. Leg vorher fest, welche Mandate du annimmst. Passen Privatpersonen nicht zu dir, gib dieser Antwort einen Sprung auf eine eigene Seite mit freundlichem Hinweis; dann entsteht kein Lead (Logik und Ergebnisseiten). Nimmst du nur ab einem bestimmten Umfang an, schreib das ehrlich auf die Startseite, statt Anfragen später abzulehnen.

Wechsel von einer anderen Kanzlei

Wer wechseln möchte, bringt oft offene Jahre, Unterlagen beim bisherigen Berater und Kündigungsfristen aus dem alten Vertrag mit. Die Vorlage fragt nur, ob es schon einen Steuerberater gibt. Ergänze bei Bedarf ein freiwilliges Feld „Warum möchtest du wechseln?“ oder eine Auswahl, welche Jahre noch offen sind. Diese Angaben zeigen dir vor dem Gespräch, wie viel Aufwand der Start bedeutet. Die Einzelheiten, etwa welche Buchhaltungsdaten übergeben werden, klärst du im Erstgespräch und nicht im Formular.

Keine Steuerdaten im Formular

Frag im Funnel nur, was du für die erste Einschätzung brauchst. Steuer-ID, Bescheide, Kontoauszüge oder Auswertungen gehören nicht in ein Anfrageformular; die Vorlage hat bewusst keinen Datei-Upload. Unterlagen holst du nach der Mandatsannahme über deinen üblichen Weg ein. Auch der Umsatz ist eine vertrauliche Angabe: Schaltest du „Antworten in der E-Mail mitschicken“ aus, enthält die Benachrichtigung nur einen Link zum Lead. Lass „Unvollständige Leads“ ausgeschaltet und stell unter „Rechtliches und Einwilligung“ eine Löschfrist für Anfragen ein, aus denen kein Mandat wird (Datenschutz im Funnel).

Werbung und Berufsrecht

Für Steuerberater gelten eigene Berufsregeln, auch für Werbung: sachlich informieren, nichts versprechen, was vom Einzelfall abhängt. Sätze wie „Wir sparen dir Steuern“ passen nicht in eine Kanzlei-Anfrage. Die Texte der Vorlage sind bewusst zurückhaltend; prüfe eigene Ergänzungen anhand der Regeln, die für dich gelten, im Zweifel mit deiner Steuerberaterkammer. Die Vorteile auf der Startseite sind Beispiele: „Schnelle Rückmeldung“ und „Digitale Zusammenarbeit“ lässt du nur stehen, wenn sie stimmen. Viele Kanzleien siezen ihre Mandanten; die Ansprache änderst du im Editor in jedem Text.

Rückmeldung und Kapazität

Wer anfragt und nichts hört, fragt bei der nächsten Kanzlei. Funnelift verschickt keine automatischen Absagen, eine kurze Antwort schreibst du selbst. Mit der „Bestätigung an den Lead“ bekommt jeder sofort eine Eingangsbestätigung; die E-Mail ist in der Vorlage Pflicht, deshalb erreicht sie alle. In der Lead-Liste hältst du mit „Kontaktiert“, „Gewonnen“ oder „Verloren“ fest, was aus jeder Anfrage wurde. Bist du voll, nimm den Funnel offline oder schreib auf Startseite und Danke-Seite, dass neue Mandate erst ab einem bestimmten Zeitpunkt möglich sind.

Anpassen

Für Schwerpunkte zuschneiden

Hat deine Kanzlei einen klaren Schwerpunkt, ersetzt du die allgemeinen Fragen durch passendere. Zwei Beispiele, die du mit Auswahl-Blöcken nachbaust:

Lohnabrechnung

Bietest du vor allem Lohnabrechnung an, zählt die Zahl der Mitarbeiter mehr als der Umsatz.

  1. „Für wie viele Mitarbeiter brauchst du Lohnabrechnungen?“

    1 bis 5 · 6 bis 20 · 21 bis 50 · Mehr als 50

  2. „Gibt es Minijobber oder Aushilfen?“

    Ja · Nein

  3. „Wie rechnest du bisher ab?“

    Selbst mit Software · Über eine andere Kanzlei · Noch gar nicht

Tipp: Ersetze das Feld „Jahresumsatz“ durch die Frage nach der Zahl der Mitarbeiter.

Gründer

Gründer kennen ihren Umsatz meist noch nicht, wissen aber, wie weit ihre Gründung ist.

  1. „Wie weit ist deine Gründung?“

    Erst eine Idee · Gründung in den nächsten 3 Monaten · Gerade gegründet

  2. „Welche Rechtsform planst du?“

    Einzelunternehmen · GmbH oder UG · Noch offen

Tipp: Nimm beim Feld „Jahresumsatz“ die Antwort „Noch offen“ auf, sonst müssen Gründer raten.

Darum funktioniert es

Bessere Anfragen statt mehr Arbeit

  • Umsatz und Leistungen zeigen den Umfang des Mandats auf einen Blick.
  • Privatpersonen kannst du mit einer Logik-Regel auf eine eigene Seite führen.
  • Wechsler erkennst du sofort, ein Hinweis auf geordnete Unterlagen.

Fragen

Häufige Fragen zur Vorlage

Kann ich Privatmandate ablehnen?

Ja. Gib der Antwort „Privatperson“ eine eigene Zielseite mit einem freundlichen Hinweis, dann entsteht kein Lead.

Darf ich als Steuerberater mit einem Funnel um Mandanten werben?

Sachliche Werbung ist Steuerberatern erlaubt, und der Funnel informiert und nimmt Anfragen entgegen, ohne zu beraten. Entscheidend sind deine Texte, dein Impressum und deine Datenschutzerklärung. Ob deine Fassung den Berufsregeln entspricht, prüfst du selbst oder fragst deine Steuerberaterkammer; Funnelift gibt dazu keine Rechtsauskunft.

Kann ich den Funnel mit „Sie“ statt „du“ verwenden?

Ja. Alle Texte änderst du im Editor, also auch die Ansprache. Denk dabei an Überschriften, Fragen, die Einwilligung, die Danke-Seite und, falls eingeschaltet, die Bestätigungs-E-Mail an den Lead.

Kann das ganze Kanzleiteam die Anfragen sehen?

Ja, in den Plänen Pro und Agentur lädst du Kollegen unter „Team“ ein. Bearbeiter pflegen Status und Notizen, Betrachter sehen nur Leads und Auswertung ([Team und Rollen](/hilfe/team)). Im Plan Starter gibt es ein Konto, Anfragen verteilst du dann über „E-Mail bei neuem Lead“ an mehrere Adressen.

Was unterscheidet die Vorlage von der für Rechtsanwälte?

Die Fragen. Diese Vorlage fragt nach Mandantenart, Leistungen, Wechsel, Umsatz und Angestellten und hat bewusst keinen Datei-Upload. Die Vorlage [Anfrage an die Kanzlei](/vorlagen/rechtsanwalt) fragt nach Rechtsgebiet, Frist und Rechtsschutzversicherung und lässt Dokumente hochladen.

Wo kommen die Anfragen an?

Jede Anfrage steht in der Lead-Liste deines Funnels. Auf Wunsch bekommst du zusätzlich eine E-Mail, und in den Plänen Pro und Agentur gehen Leads per Webhook oder Integration an dein CRM.

Brauche ich eine eigene Website?

Nein. Jeder Funnel bekommt einen eigenen Link. Du kannst ihn aber auch unter deiner eigenen Domain veröffentlichen oder in deine Website einbetten.

Vorlage ausprobieren

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.