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Funnel-Vorlage

Azubis finden: Funnel-Vorlage für Ausbildungsbetriebe

Ein Azubi-Funnel ist eine Bewerbung für einen Ausbildungsplatz in vier kurzen Fragen, die Schüler in wenigen Minuten auf dem Handy beantworten, ohne Anschreiben und ohne Lebenslauf. Du weißt danach vor dem ersten Gespräch, welche Richtung jemanden interessiert, welchen Schulabschluss er hat oder anstrebt, was er gern macht und wann er starten möchte.

Schüler bewerben sich am Handy, nicht am Schreibtisch. Diese Vorlage verzichtet auf Anschreiben und Lebenslauf und fragt nur, was zählt: Interesse, Abschluss und Startzeitpunkt. Auch Praktika lassen sich anfragen.

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.

Zum Ausprobieren

Aufbau

So ist die Vorlage aufgebaut

6 Schritte bis zur Anfrage, eine Frage pro Seite: Das ist auf dem Handy schnell beantwortet, und du siehst in der Auswertung, wo Besucher aussteigen.

  1. Start

    Besucher sehen zuerst die Startseite „Deine Ausbildung bei uns“ mit einer kurzen Einleitung und starten die Anfrage mit dem Knopf „Jetzt bewerben“. Hier gibt noch niemand Daten an.

  2. Beruf

    Welche Ausbildung interessiert dich? (Kaufmännisch, Technisch, Handwerk, Noch unsicher)

  3. Abschluss

    Welchen Schulabschluss hast du (oder bekommst du)? (Hauptschule, Realschule, Abitur oder Fachabitur)

  4. Interessen

    Was machst du gern? (Mit den Händen arbeiten, Mit Menschen reden, Am Computer arbeiten, Draußen sein)

  5. Starttermin

    Wann möchtest du starten? (Dieses Jahr, Nächstes Jahr, Erst ein Praktikum)

  6. Kontakt

    Felder: Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse

Ergebnis

So kommt eine Anfrage bei dir an

Jede abgeschickte Anfrage wird ein Lead in deinem Admin-Bereich: oben Name und Status, darunter alle Antworten mit der Frage, zu der sie gehören. In der Lead-Liste stehen die ersten Antworten als Spalten; du kannst suchen, nach Status filtern und alles als CSV-Datei exportieren. Auf Wunsch bekommst du zu jedem neuen Lead eine E-Mail.

Beispiel einer eingegangenen Anfrage aus der Vorlage „Azubis gewinnen“ in der Lead-Ansicht, mit Beispieldaten: Welche Ausbildung interessiert dich? Technisch; Welchen Schulabschluss hast du (oder bekommst du)? Realschule; Was machst du gern? Mit den Händen arbeiten, Am Computer arbeiten; Wann möchtest du starten? Nächstes Jahr
Beispieldaten: So erscheint eine Anfrage aus dieser Vorlage im Admin-Bereich. Im Beispiel: ein Realschüler mit Interesse an Technik, der nächstes Jahr starten möchte; Zeugnis und Geburtsdatum fragt die Vorlage bewusst nicht ab.

Worauf es ankommt

Worauf Ausbildungsbetriebe bei Online-Bewerbungen achten sollten

Schüler bewerben sich anders als Fachkräfte: früh, oft zum ersten Mal und häufig mit den Eltern im Hintergrund. Diese Punkte helfen dir, daraus einen Ausbildungsvertrag zu machen. Die Hinweise sind allgemein gehalten und keine Rechtsberatung.

Bewerbungen von Minderjährigen

Viele Bewerber sind noch nicht volljährig. Für sie gelten besondere Regeln, etwa beim Jugendarbeitsschutz, und den Ausbildungsvertrag unterschreiben die Eltern mit. Die Vorlage fragt trotzdem nicht nach dem Geburtsdatum: Fragen nach dem Alter sind bei Bewerbungen heikel, und für den ersten Anruf brauchst du es nicht. Ob jemand minderjährig ist, klärt sich im Gespräch, und den genauen Geburtstag brauchst du erst für den Ausbildungsvertrag. Wie du mit Bewerbungen und Einwilligungen von Minderjährigen umgehst, klärst du am besten mit deinem Datenschutzbeauftragten oder der Ausbildungsberatung deiner Kammer.

Früh im Jahr anfangen und dranbleiben

Viele Ausbildungen beginnen im August oder September, und viele Schüler entscheiden sich schon im Jahr davor. Die Frage „Wann möchtest du starten?“ trennt „Dieses Jahr“ von „Nächstes Jahr“: Wer für nächstes Jahr sucht, braucht keinen schnellen Vertrag, aber regelmäßigen Kontakt, etwa eine Einladung zum Tag der offenen Tür. Halte das mit Status und Notizen in der Lead-Liste fest. Schüler sind vormittags in der Schule, ruf also lieber am Nachmittag an. Die Danke-Seite nennt Telefon oder WhatsApp; Funnelift verschickt selbst keine WhatsApp-Nachrichten, und ob du Bewerbern dort schreibst, klärst du vorher mit ihnen und deinem Datenschutzbeauftragten.

Berufe zeigen statt Oberbegriffe

„Kaufmännisch“, „Technisch“ und „Handwerk“ sind Platzhalter. Schüler kennen viele Berufsbezeichnungen nicht, deshalb hilft beides: der echte Beruf als Antwort und ein Satz auf der Startseite, was man dort jeden Tag tut. Ein kurzes Video deiner jetzigen Azubis zeigt mehr als jede Aufzählung; YouTube und Vimeo laden dabei erst nach einem Klick des Besuchers. Die Vorteile der Vorlage, etwa „Gute Chancen auf Übernahme“, lässt du nur stehen, wenn sie für deinen Betrieb stimmen. Die Ansprache mit „du“ passt zu Schülern; sprechen auch Eltern mit, bleibt sie trotzdem freundlich.

Messe, Schule und soziale Netzwerke

Auf Ausbildungsmessen und bei Schulbesuchen funktioniert ein QR-Code besser als ein Flyer mit E-Mail-Adresse: Schüler scannen ihn und bewerben sich, solange sie noch an deinem Stand stehen. Den QR-Code lädst du auf der Seite „Veröffentlichung“ herunter (Teilen und einbetten). Für Instagram und TikTok setzt du den Link in dein Profil oder in Anzeigen. Gibst du jedem Kanal einen eigenen Link mit UTM-Angaben, zeigt die Auswertung, ob die Messe oder die Anzeige mehr Bewerbungen bringt, und an welcher Frage Schüler aussteigen.

Wenig fragen und fair bleiben

Zeugnisse, Noten und Fotos braucht die Vorlage nicht, und das ist Absicht: Jede Pflichtangabe kostet gerade bei unsicheren Schülern Bewerbungen. Willst du ein Zeugnis sehen, ergänze einen freiwilligen Block „Datei-Upload“; die Dateien sind privat und nur für dein Team abrufbar (Fragen und Formulare). Frag nicht nach Herkunft, Religion oder Gesundheit; das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz gilt auch für Ausbildungsplätze. Lass „Unvollständige Leads“ ausgeschaltet und stell unter „Rechtliches und Einwilligung“ eine Löschfrist für Bewerbungen ein, die nicht zu einem Vertrag führen.

Darum funktioniert es

Bessere Anfragen statt mehr Arbeit

  • Ohne Anschreiben bewerben sich auch Schüler, die sich sonst nicht trauen.
  • Die Antwort „Erst ein Praktikum“ öffnet einen zweiten Weg in deinen Betrieb.
  • Kurz und bunt, ideal für TikTok, Instagram und Schulmessen per QR-Code.

Fragen

Häufige Fragen zur Vorlage

Wie bekomme ich den Funnel auf die Ausbildungsmesse?

Unter „Link und QR-Code“ lädst du den QR-Code herunter und druckst ihn auf Flyer oder Aufsteller.

Sollte ich im Funnel nach Schulnoten fragen?

Für den ersten Kontakt meist nicht. Noten können gerade die Schüler abschrecken, die sich ohne Anschreiben trauen würden. Willst du ein Zeugnis sehen, ergänze einen freiwilligen Datei-Upload oder bitte im Gespräch darum.

Können auch Eltern den Funnel ausfüllen?

Ja, technisch spricht nichts dagegen. Ergänze bei Bedarf eine Frage „Wer füllt das Formular aus?“ mit den Antworten „Ich selbst“ und „Ein Elternteil“. Dann weißt du beim Rückruf, wen du am Telefon hast, und fragst nach der Nummer des Schülers selbst.

Kann ich über den Funnel auch Praktikanten gewinnen?

Ja, das ist schon vorgesehen: Bei „Wann möchtest du starten?“ gibt es die Antwort „Erst ein Praktikum“. Diese Bewerbungen findest du in der Lead-Liste über die Suche und lädst sie zu einem Praktikum ein. Aus einem guten Praktikum wird oft die Bewerbung für den Ausbildungsplatz.

Kann ich die Vorlage auch für ein duales Studium nutzen?

Ja. Ergänze bei „Welche Ausbildung interessiert dich?“ eine Antwort „Duales Studium“ und nenne auf der Startseite die Studiengänge. „Abitur oder Fachabitur“ ist als Schulabschluss schon vorgesehen.

Wo kommen die Anfragen an?

Jede Anfrage steht in der Lead-Liste deines Funnels. Auf Wunsch bekommst du zusätzlich eine E-Mail, und in den Plänen Pro und Agentur gehen Leads per Webhook oder Integration an dein CRM.

Brauche ich eine eigene Website?

Nein. Jeder Funnel bekommt einen eigenen Link. Du kannst ihn aber auch unter deiner eigenen Domain veröffentlichen oder in deine Website einbetten.

Vorlage ausprobieren

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.