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Funnel-Vorlage

Mitarbeiter finden in der Logistik: Funnel-Vorlage für Lager und Versand

Wer Mitarbeiter in der Logistik finden will, erreicht Lagermitarbeiter am besten mit einem kurzen Recruiting-Funnel, den sie in einer Minute auf dem Handy ausfüllen, ganz ohne Lebenslauf. Du weißt danach vor dem ersten Anruf, ob jemand kommissionieren, Stapler fahren oder im Versand arbeiten möchte, ob ein Staplerschein vorliegt, welche Schichten passen und ab wann er anfangen kann.

Lagermitarbeiter suchen meist kurzfristig und bewerben sich am Handy, nicht am Schreibtisch. Mit dieser Vorlage geht das in einer Minute, ganz ohne Lebenslauf. Du bekommst, ob jemand kommissionieren, Stapler fahren oder im Versand arbeiten möchte, ob ein Staplerschein vorliegt, welche Schichten passen, ab wann er anfangen kann und die Postleitzahl seines Wohnorts.

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.

Zum Ausprobieren

Aufbau

So ist die Vorlage aufgebaut

6 Schritte bis zur Anfrage, eine Frage pro Seite: Das ist auf dem Handy schnell beantwortet, und du siehst in der Auswertung, wo Besucher aussteigen.

  1. Start

    Besucher sehen zuerst die Startseite „Lager und Versand: Bewirb dich in einer Minute“ mit einer kurzen Einleitung und starten die Anfrage mit dem Knopf „Jetzt bewerben“. Hier gibt noch niemand Daten an.

  2. Tätigkeit

    Was möchtest du im Lager machen? (Kommissionierung, Staplerfahren, Versand und Verpackung, Ist mir egal)

  3. Staplerschein

    Hast du einen Staplerschein? (Ja, mit Erfahrung, Ja, aber wenig Erfahrung, Nein)

  4. Schichten

    Welche Schichten kannst du arbeiten? (Frühschicht, Spätschicht, Nachtschicht, Am Wochenende)

  5. Starttermin

    Ab wann könntest du anfangen? (Sofort, In 2 bis 4 Wochen, Später)

  6. Kontakt

    Felder: Postleitzahl deines Wohnorts, Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse

Ergebnis

So kommt eine Anfrage bei dir an

Jede abgeschickte Anfrage wird ein Lead in deinem Admin-Bereich: oben Name und Status, darunter alle Antworten mit der Frage, zu der sie gehören. In der Lead-Liste stehen die ersten Antworten als Spalten; du kannst suchen, nach Status filtern und alles als CSV-Datei exportieren. Auf Wunsch bekommst du zu jedem neuen Lead eine E-Mail.

Beispiel einer eingegangenen Anfrage aus der Vorlage „Lagermitarbeiter gewinnen“ in der Lead-Ansicht, mit Beispieldaten: Was möchtest du im Lager machen? Kommissionierung; Hast du einen Staplerschein? Ja, aber wenig Erfahrung; Welche Schichten kannst du arbeiten? Frühschicht, Spätschicht; Ab wann könntest du anfangen? Sofort
Beispieldaten: So erscheint eine Anfrage aus dieser Vorlage im Admin-Bereich. Im Beispiel: ein Bewerber für die Kommissionierung mit Staplerschein, aber wenig Erfahrung, der in Früh- und Spätschicht arbeiten und sofort anfangen kann.

Worauf es ankommt

Worauf Logistikfirmen bei Online-Bewerbungen achten sollten

Im Lager müssen Tätigkeit, Schicht und Anfahrt zusammenpassen, sonst ist der neue Mitarbeiter nach wenigen Wochen wieder weg. Diese Punkte helfen dir, aus einer Kurzbewerbung schnell einen Einsatz zu machen. Die Hinweise sind allgemein gehalten und keine Rechtsberatung.

Tätigkeiten im Lager unterscheiden

Kommissionieren, Stapler fahren, Wareneingang und Verpacken sind unterschiedliche Arbeiten mit unterschiedlichen Anforderungen. Die erste Frage der Vorlage zeigt, was sich jemand vorstellt. Passe die Antworten an deine offenen Stellen an, zum Beispiel mit „Wareneingang“ oder „Retouren“, und lösche, was du gerade nicht suchst. Beschreib auf der Startseite in einfachen Worten, wie ein Arbeitstag aussieht, etwa Arbeit mit Handscanner, viel Laufen oder Arbeit in einer Kühlzone. So bewerben sich Leute, die wissen, worauf sie sich einlassen.

Staplerschein und Beauftragung

Wer Stapler fährt, braucht in der Regel eine Ausbildung mit Fahrausweis und zusätzlich eine schriftliche Beauftragung durch den Arbeitgeber. Die Vorlage fragt deshalb, ob ein Staplerschein vorliegt und wie viel Erfahrung jemand damit hat. Die Antwort „Nein“ führt bewusst nicht zur Absage, denn viele Lager bilden selbst aus oder setzen Bewerber zuerst in der Kommissionierung ein. Den Fahrausweis selbst siehst du dir bei der Einstellung an. Was genau für deine Geräte und deinen Betrieb gilt, erfährst du bei deiner Berufsgenossenschaft oder deiner Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Schichten und Anfahrt zusammen denken

Viele Lager liegen am Stadtrand, und eine Frühschicht beginnt oft, bevor Bus und Bahn regelmäßig fahren. Die Vorlage fragt deshalb mit einer Mehrfachauswahl nach Früh-, Spät- und Nachtschicht sowie dem Wochenende und am Ende nach der Postleitzahl des Wohnorts. Ergänze bei Bedarf eine Frage, wie jemand zur Arbeit kommt, oder nenne auf der Startseite, ob es einen Werksbus oder eine gute Anbindung gibt. Biete nur die Schichten an, die du wirklich hast. Wer nur Frühschicht kann und in einen wechselnden Schichtplan kommt, springt sonst schnell wieder ab.

Faire Fragen und keine Gesundheitsangaben

Arbeit im Lager ist oft körperlich anstrengend, trotzdem fragst du im Funnel nicht nach Rückenbeschwerden, Belastbarkeit oder anderen Gesundheitsangaben; Gesundheitsdaten sind besonders geschützt. Beschreib stattdessen offen, was die Arbeit verlangt, etwa Heben von Paketen oder Arbeit in Kälte, dann entscheidet jeder selbst. Nach Alter, Herkunft, Staatsangehörigkeit, Familienstand oder Kindern fragst du nicht; das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz schützt Bewerber vor Benachteiligung. Ob jemand in Deutschland arbeiten darf, prüfst du bei der Einstellung anhand der Dokumente. Deutschkenntnisse fragst du nur ab, wenn die Stelle sie wirklich braucht, zum Beispiel für Sicherheitsunterweisungen in einer bestimmten Sprache.

Spitzen im Jahr und schnelle Rückmeldung

Vor Weihnachten, zu Aktionen oder in der Saison brauchen viele Lager kurzfristig zusätzliche Leute. Wer in dieser Zeit einen Job sucht, nimmt oft das erste passende Angebot, deshalb zählt ein schneller Anruf. Mit „E-Mail bei neuem Lead“ unter „Benachrichtigung und Webhook“ und eingeschaltetem „Antworten in der E-Mail mitschicken“ sieht deine Schichtleitung Tätigkeit, Staplerschein und Schichten schon in der Benachrichtigung. Setz nach dem Anruf den Status „Kontaktiert“, damit niemand doppelt anruft (Leads verwalten). Lass „Unvollständige Leads“ ausgeschaltet und stell unter „Rechtliches und Einwilligung“ bei „Leads automatisch löschen nach (Tagen)“ eine Frist ein; Daten eingestellter Mitarbeiter überträgst du vorher in deine Personalunterlagen.

Anpassen

Für Staplerfahrer oder Saisonkräfte zuschneiden

Je nach Bedarf zählen andere Dinge. Zwei Beispiele, die du im Editor mit Auswahl-Blöcken nachbaust:

Staplerfahrer gezielt suchen

Suchst du vor allem Staplerfahrer, zählen die Geräte, die jemand schon gefahren hat, und die Erfahrung im Hochregal.

  1. „Welche Geräte bist du schon gefahren?“

    Frontstapler · Schubmaststapler · Elektro-Hubwagen · Noch keine

  2. „Hast du schon im Hochregal gearbeitet?“

    Ja, regelmäßig · Ab und zu · Nein

Tipp: Mach die Frage nach den Geräten zur Mehrfachauswahl und führe „Noch keine“ auf eine Seite mit eurem Angebot zur Ausbildung.

Saisonkräfte und Aushilfen

Für Spitzen im Jahr zählen vor allem der Zeitraum und wie viele Stunden jemand in dieser Zeit arbeiten kann.

  1. „Für welchen Zeitraum suchst du einen Job?“

    Nur für die Saison · Auch länger · Weiß ich noch nicht

  2. „Wie viel möchtest du arbeiten?“

    Minijob · Teilzeit · Vollzeit

Tipp: Nenne auf der Startseite den genauen Zeitraum der Saison, dann bewerben sich die Richtigen.

Darum funktioniert es

Bessere Anfragen statt mehr Arbeit

  • Die Frage nach dem Staplerschein zeigt sofort, wer gleich auf den Stapler kann und wer erst eine Ausbildung braucht.
  • Die Mehrfachauswahl bei den Schichten passt zum Schichtplan, auch mit Nachtschicht und Wochenende.
  • Die Postleitzahl zeigt, ob jemand zum Schichtbeginn gut zu deinem Lager kommt.

Fragen

Häufige Fragen zur Vorlage

Passt die Vorlage auch für Fahrer in der Logistik?

Für Lkw-Fahrer nimm besser die Vorlage [Berufskraftfahrer gewinnen](/vorlagen/berufskraftfahrer): Sie fragt nach Führerscheinklasse, Modulen und Touren. Diese Vorlage ist für die Arbeit im Lager, in der Kommissionierung und im Versand gedacht.

Was mache ich mit Bewerbern ohne Staplerschein?

Ruf sie trotzdem an, denn viele können in der Kommissionierung oder im Versand anfangen. Bildest du selbst aus, führst du die Antwort „Nein“ mit einer Logik-Regel auf eine eigene Seite, auf der du kurz erklärst, wie die Ausbildung bei dir abläuft. Die Bewerbung wird danach ganz normal abgeschickt.

Kann ich Bewerbungen für mehrere Lagerstandorte sammeln?

Ja. Ergänze ganz vorn eine Auswahlfrage „An welchem Standort möchtest du arbeiten?“; die Antwort steht in der Lead-Liste in einer eigenen Spalte und lässt sich suchen. Sollen die Bewerbungen an verschiedene Schichtleiter gehen, lege je Standort einen eigenen Funnel an, denn die E-Mail bei neuen Leads geht an alle eingetragenen Adressen.

Sollen Bewerber den Staplerschein hochladen?

Für die erste Bewerbung ist das nicht nötig. Ein Upload macht die Bewerbung länger, und Kopien von Dokumenten liegen dann unnötig im System. Lass dir den Fahrausweis bei der Einstellung zeigen; im Funnel reicht die Frage, ob einer vorliegt.

Wie erreiche ich Bewerber in der Nähe meines Lagers?

Mit Anzeigen in sozialen Netzwerken, die auf die Umgebung deines Lagers zielen, und mit Aushängen. Unter „Link und QR-Code“ lädst du den QR-Code herunter und druckst ihn auf Plakate am Werkstor oder an Haltestellen. Mitarbeiter können den Link einfach an Bekannte weitergeben; mit eigenen UTM-Angaben je Kanal zeigt die Auswertung, welcher Weg Bewerbungen bringt.

Wo kommen die Anfragen an?

Jede Anfrage steht in der Lead-Liste deines Funnels. Auf Wunsch bekommst du zusätzlich eine E-Mail, und in den Plänen Pro und Agentur gehen Leads per Webhook oder Integration an dein CRM.

Brauche ich eine eigene Website?

Nein. Jeder Funnel bekommt einen eigenen Link. Du kannst ihn aber auch unter deiner eigenen Domain veröffentlichen oder in deine Website einbetten.

Vorlage ausprobieren

Die Registrierung ist offen: Du testest 14 Tage kostenlos und hinterlegst dafür eine Zahlungskarte. Im Test kannst du jederzeit kündigen, danach ab 29 € im Monat zzgl. USt. Die Vorlage ist in jedem Plan enthalten.